Hausärztliche Gemeinschaftspraxis

Drs. med. Hans-J. Herr, Carmen Ramm u. Martin Wetzel

Fachärzte für Allgemeinmedizin

Coronatests/Abstriche




Als Corona-Schwerpunktpraxis führen wir -im Verbund mit dem Corona-Management-Kinzigtal- auch Testungen durch: für Patienten mit Corona-Symptomen, wie auch für Reiserückkehrer und für Beschäftigte in Schulen, Kindergärten und Kindertageseinrichtungen.

Diese Testungen führen wir zum Schutz der anderen Patienten außerhalb des regulären Praxisbetriebs und nur nach vorheriger Terminvereinbarung durch.
Eine Anmeldung hierfür erfolgt bitte ausschließlich online via E-Mail unter dem Betreff "Corona-Abstrich" an info@aerzte-am-baerenplatz.de
Getestet wird ausschließlich nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts bzw. der Nationalen Teststrategie:


Corona-Testverordnung:Wer bekommt jetzt wann einen Test?





Testangebote und Kostenübernahme


Mit der überarbeiteten Corona-Testverordnung sollen ab sofort auch Menschen ohne Symptome leichter Corona-Tests bekommen können. Auch die Warn-App zählt jetzt offiziell zum Testkonzept.
Mit der Weiterentwicklung der Corona-Testverordnung sollen die bisherigen Fassungen vom 14. Oktober und 30. November 2020 an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden. Ziel ist es unter anderen, mehr präventive Tests für asymptomatische Personen vor allem in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sowie deren Umfeld zu ermöglichen.


Die Neuregelungen im Einzelnen

  • Wer eine positive Warnung („erhöhtes Risiko“) der Corona-App erhalten hat, kann getestet werden, ohne dass er vom Öffentlichen Gesundheitsdienst oder behandelnden Ärzten eigens als „Kontaktperson“ bestätigt werden muss. Die Meldung der App des Robert Koch-Instituts als Teil des ÖGD soll als offizielle Bestätigung ausreichen. Die Testung kann einmal wiederholt werden.
  • Mitarbeiter in Tageskliniken und im Rettungsdienst können regelmäßig getestet werden.
  • Pflegeeinrichtungen können auch weiterhin eigenständig Tests beschaffen. Die bestehende Regelung wird bis Ende 2021 verlängert.
  • Reine Privatpraxen sollen die Tests wie Kassenärzte abrechnen können. Zahnärzte und Rettungsdienste sollen eigenes Personal mit PoC-Tests untersuchen und das auch abrechnen können.
  • In der Intensivpflege sollen bis zu 20 PoC-Antigentests im Monat pro betreuter Person beschafft und abgerechnet werden können.
  • Mit der Verordnung soll konkretisiert werden, dass Apotheken, medizinische Labore und Zahnärzte sowie ärztlich und zahnärztlich geführte Einrichtungen vom ÖGD beauftragt werden können, Tests vorzunehmen. In Apotheken sollen aber nur PoC-Antigentests vorgenommen werden können. Die Verordnung regelt, wer einen Anspruch auf die hat.
  • In Schulen, Kindertagesstätten und in sozialen Einrichtungen wie zum Beispiel der Wohnungslosenhilfe soll getestet werden können.


Eine konsequente Nutzung der Testmöglichkeiten gilt als geeignet, in Heimen die pflegerische Versorgung aufrecht zu erhalten. Unnötige Quarantäne und Fehlzeiten von Beschäftigten können so vermieden werden. Die Verordnung gilt bis zum 31. März 2021.


Was ist der Unterschied zwischen PCR-Tests, Antigen-Schnelltests und Laien-Selbsttests?


PCR-Tests sind der „Goldstandard“ unter den Corona-Tests. Die Probenentnahme erfolgt durch medizinisches Personal – die Auswertung durch Labore.

Antigen-Schnelltests für SARS-CoV-2 funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip wie Schwangerschaftstests. Durchgeführt werden können sie nur durch geschultes Personal – dafür wird ähnlich wie beim PCR-Test ein Nasen- oder Rachenabstrich gemacht. Die Auswertung erfolgt im Gegensatz zu den PCR-Test aber direkt vor Ort.

Laien-Selbsttests sind zur Anwendung durch Privatpersonen bestimmt. Dafür muss die Probenentnahme und –auswertung entsprechend einfach sein. Der Test kann zum Beispiel mit einem Nasenabstrich oder mit Speichel erfolgen. Noch sind keine Laien-Selbsttests in Deutschland zugelassen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte überprüft zusammen mit dem Paul-Ehrlich-Institut Qualität und Aussagekraft der Laien-Tests.

Die Selbsttests haben gegenüber den PCR-Tests eine höhere Fehlerrate. Daher soll/muss nach jedem positiven Selbsttest immer ein PCR-Test zur Bestätigung gemacht werden. Falls Sie nicht zu einer dieser Kategorien gehören müssen Sie den Test selbst bezahlen. Über die Kosten informieren wir Sie selbstverständlich ausführlich. Melden Sie sich bei Rückfragen bitte per Email.

Gibt es eine Meldepflicht bei einem positiven Laien-Selbsttest?


Bislang nicht – zumal nicht für den privaten Bereich. Wer einen positiven Laien-Selbsttest macht, sollte diesen aber genauso wie bei einem positiven Antigen-Schnelltest durch einen PCR-Test bestätigen lassen und sich vorsichtshalber solange zu Hause in Quarantäne begeben, bis das Ergebnis vorliegt.


Wann und wo kommen die Laien-Selbsttests in den Handel?


Mit der Zulassung von ersten Laien-Selbsttests wird im März gerechnet. Die Tests sind dann frei verkäuflich – können übers Internet, im Handel oder in Apotheken angeboten werden.


Werden die Kosten dann übernommen?


Die Länder entscheiden, ob die Laien-Selbsttests Teil ihrer Teststrategie und damit für bestimmte Bereiche übernommen werden. Zudem ist in der Nationalen Teststrategie des Bundes ein niedrigschwelliger Zugang für alle Bürgerinnen und Bürger.


Wer kann Antigentests anwenden?


Alle zurzeit auf dem Markt befindlichen Antigen-Schnelltests müssen von geschulten Personen durchgeführt werden, und entsprechende Arbeitsschutzmaßnahmen müssen dabei berücksichtigt werden. Hierbei kommt es insbesondere auf die korrekte Durchführung des Nasen- bzw. Rachenabstrichs an, bei dem infiziertes Gewebe mit einem Abstrichtupfer aus dem Mund- oder Nasenraum entnommen wird. Wird der Abstrich fehlerhaft durchgeführt, kann das Ergebnis des Schnelltests verfälscht sein.


Woran erkenne ich einen qualitativ hochwertigen Schnelltest?


Im Vergleich zur PCR ist ein Antigenschnelltest nicht so sensitiv, d.h. ein Schnelltest erkennt nicht alle mit dem Coronavirus infizierten Personen, die durch einen PCR-Test erkannt werden (falsch-negativ). Außerdem ist er nicht so spezifisch wie eine PCR, d.h. ein Antigenschnelltest kann in einigen wenigen Fällen positiv sein, obwohl eine Person nicht mit dem Coronavirus infiziert ist (falsch-positiv). Qualitativ hochwertige Schnelltests sind jene Tests, die möglichst wenig falsch-negative und wenig falsch-positive Ergebnisse liefern, d.h. solche, die eine hohe Sensitivität z.B. >90% und eine hohe Spezifität von z.B. >98% aufweisen.


Für wen werden Schnelltests erstattet?


In welchen Fällen präventive Schnelltests erstattet werden, ist von Seiten des Bundes in der Coronavirus-Testverordnung vom 30. November 2020 geregelt. Bestimmte Einrichtungen können nach der Verordnung Antigen-Tests selbst beschaffen, nutzen und mit den Kassenärztlichen Vereinigungen abrechnen. Das sind z.B. Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, Arztpraxen, Reha-Einrichtungen, oder Tageskliniken. Die Länder können ergänzende Regelungen vorsehen.


Können PCR-Tests somit entfallen?


Nein, PCR-Tests bleiben aufgrund ihrer hohen Verlässlichkeit weiterhin essentieller Bestandteil der Teststrategie. Antigen-Schnelltests zeigen nicht so eine hohe Verlässlichkeit auf, wie die PCR-Tests. Vor allem ist dabei zu berücksichtigen, dass ein negatives Schnelltestergebnis die Möglichkeit einer Infektion mit SARS-CoV-2 nicht gänzlich ausschließt. Außerdem kommt es bei Antigen-Schnelltests häufiger als bei der PCR vor, dass ein positives Ergebnis angezeigt wird, wenn die Person gar nicht infiziert ist. Deshalb sollte ein positives Antigen-Schnelltest- Ergebnis immer mittels PCR bestätigt werden.


 

 

 

 

Praxis Hornberg

Hauptstraße 85
Am Bärenplatz
78132 Hornberg

Telefon: 0 78 33 / 96 59 80
Fax: 0 78 33 / 9 65 98 28
info@aerzte-am-baerenplatz.de

Öffnungszeiten & Sprechstunde

Rezept & Überweisung bestellen!

Zu Reduzierung der Wartezeiten an der Rezeption haben wir einen zusätzlichen Service eingerichtet:

Einen Anrufbeantworter, dem Sie Ihre Rezeptbestellung und Ihre Überweisungswünsche diktieren können!

Rezepte & Überweisungen