Hausärztliche Gemeinschaftspraxis

Drs. med. Hans-J. Herr, Carmen Ramm u. Martin Wetzel

Fachärzte für Allgemeinmedizin

Viele weitere Menschen sind ab sofort impfberechtigt (Stand 27.02.2021)


Nachstehend haben wir für Sie die wichtigsten, bislang bekannten Informationen (Stand 29.12.2020) zusammengefasst.

Ab sofort können sich in Baden-Württemberg zusätzlich zu den bisher schon Impfberechtigten zahlreiche weitere Gruppen im Alter von 18 bis einschließlich 64 Jahren für einen Impftermin mit dem Impfstoff von AstraZeneca anmelden. Dazu zählen etwa Menschen mit bestimmten Erkrankungen, Menschen, die enge Kontaktpersonen einer Schwangeren oder bestimmter zu Hause gepflegter Personen sind. Die Terminvereinbarung erfolgt regulär über die zentrale Telefonhotline 116 117 oder insbesondere online.


WICHTIG:

  • Die Terminvereinbarung ist ohne ärztliches Zeugnis möglich.
  • Erst im Impfzentrum ist ein ärztliches Zeugnis, das eine der gelisteten Erkrankungen bestätigt, als Nachweis über die Impfberechtigung zwingend erforderlich.
  • Für die Ausstellung durch den Hausarzt oder die Fachärztin bleibt daher bis zum Termin im Impfzentrum Zeit.
  • Das ärztliche Zeugnis ist für die Patientinnen und Patienten kostenfrei.

Kreis der Impfberechtigen wird ausgeweitet


„Es freut mich sehr, dass wir jetzt dank des in großen Mengen vorhandenen Impfstoffs von AstraZeneca allen Menschen von 18 bis einschließlich 64 Jahren, die nach § 3 der Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) der Bundesregierung mit hoher Priorität impfberechtigt sind, zeitnah ein Impfangebot machen können. Damit können jetzt auch Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen sowie bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren und von pflegebedürftigen und selbst bereits impfberechtigten Menschen, die zuhause gepflegt werden, einen Impftermin für AstraZeneca vereinbaren“, sagte Minister Manne Lucha am 26. Februar in Stuttgart.

„Viele weitere Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger sind damit jetzt impfberechtigt und können Impftermine buchen. Darum: Bitte haben Sie etwas Geduld, wenn Sie nicht unmittelbar buchen können oder im Callcenter durchkommen. Probieren Sie es dann in den kommenden Tagen noch einmal. Wir erhalten bis Mitte März rund 450.000 Dosen Impfstoff von AstraZeneca, und die Liefermengen werden schnell weiter ansteigen. Das bedeutet: Wir können im Verlauf der nächsten Wochen jeder und jedem Berechtigten, die oder der das möchte, ein Impfangebot machen“, so der Minister.


Erst Impftermin buchen, danach in der Hausarztpraxis informieren, wie erforderliche ärztliche Zeugnisse ausgestellt werden


Die Vorstände der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, Dr. med. Norbert Metke und Dr. med. Johannes Fechner, baten die betroffenen Personen ausdrücklich darum, nicht unangemeldet in die Praxis ihres behandelnden Arztes zu gehen, ohne sich zuvor über die spezifischen Angebote ihrer Praxis zu informieren: „Das sind natürlich erst einmal gute Nachrichten. Offenbar liegt inzwischen so viel Impfstoff vor, dass nun auch bereits vorerkrankte Menschen, die jünger als 65 Jahre sind, aus der zweiten Prioritätengruppe geimpft werden können. Doch auf die Arztpraxen kommt dadurch weitere Arbeit zu.“ Denn für die beim Termin im Impfzentrum notwendige Impfbescheinigung müssen die Patientinnen und Patienten vorher zu ihrem Arzt.

„Wir bitten ausdrücklich darum, dass sich die Betroffenen darüber informieren, zum Beispiel über den Anrufbeantworter oder die Homepage der Praxis, welches spezifische Angebot die jeweilige Praxis zur Ausstellung des Zeugnisses anbietet. Denn wir rechnen in der jetzt aufgerufenen Gruppe mit über einer Million notwendigen Zeugnisse, die in den nächsten Tagen zusätzlich zur Regelversorgung in den Praxen ausgestellt werden müssen.“

Durch die Anforderung der ärztlichen Zeugnisse erst nach einem bestätigten Impftermin soll eine massive Überlastung der Arztpraxen vermieden werden. „Wir wollen eine ausgeprägte Störung der ärztlichen Versorgung durch einen „Attest-Hype“ verhindern; feststellend, dass wohl nicht alle sofort auch einen Impftermin in den Zentren bekommen können. Aber natürlich möchten wir den Menschen möglichst schnell ihr Zeugnis ausstellen, damit der vorhandene Impfstoff auch wirklich verimpft werden kann. Wir empfehlen daher nochmals, erst dann die Praxis mit der Anforderung eines Impfzeugnisses zu kontaktieren, wenn auch wirklich ein Impftermin vereinbart wurde, zu dem Sie die Bescheinigung benötigen.“

Quelle: Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg / Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg




WICHTIGE Praxis-Info zur Corona-Impfung: Was Sie JETZT wissen sollten (Stand: 08.02.2021)


Nachstehend haben wir für Sie die wichtigsten, bislang bekannten Informationen (Stand 08.02.2021) zusammengefasst.


Im ganzen Land gibt es mittlerweile zentrale Impfzentren, um möglichst schnell viele Menschen impfen zu können.


  • Eine Impfung im Impfzentrum erfolgt nur mit Termin.
  • Bei der Terminvereinbarung, telefonisch über eine zentrale Telefonnummer 116 117, werden Sie an das vom Land beauftragte Callcenter weitergeleitet und bekommen dort gleichzeitig die Termine für Erst- und Zweitimpfung im selben Impfzentrum.
  • Sie können die Termine auch online über die zentrale Anmeldeplattform www.impfterminservice.de vereinbaren. Voraussetzung hierfür ist eine eigene E-Mail-Adresse und die Möglichkeit eine SMS zu empfangen.
  • Seit dem 8. Februar 2021 gibt es in Baden-Württemberg Verbesserungen bei der Terminvergabe.
  • Wenn Sie zur aktuellen Gruppe der Impfberechtigten gehören, etwa über 80-jährige, können Sie sich auf eine Warteliste setzen lassen, wenn bei Ihrem Anruf alle Termine schon vergeben sind.
  • Zudem sind Anmeldungen für mehrere Personen gleichzeitig möglich, etwa für Ehepartner oder die Bewohner*innen einer Alten-WG


Die Impfungen werden zunächst zu 80 Prozent bei der vulnerablen Bevölkerung und nur zu 20 Prozent bei den Angehörigen medizinischer Berufe vorgenommen.


D.h. konkret: aktuell werden praktisch ausschließlich Menschen ab 80 Jahren und die Bewohner und Beschäftigten in den Pflegeheimen geimpft.

  • Erste Terminvergaben für Covid-19-Impfungen für über 80-Jährige sind ab sofort möglich.
  • Impfberechtigte Personen [gemäß der Coronavirus-Schutzverordnung des Bundes] werden nicht zu einer Impfung aufgefordert oder besonders informiert, sondern müssen ihren Impftermin selber buchen, entweder
    ◦ telefonisch über die 116117, oder
    ◦ insbesondere auch im Internet unter http://www.116117.de oder http://www.impfterminservice.de
  • Wenn Sie zur aktuellen Gruppe der Impfberechtigten gehören, etwa über 80-jährige, können Sie sich auf eine Warteliste setzen lassen, wenn bei Ihrem Anruf alle Termine schon vergeben sind.
  • Zudem sind Anmeldungen für mehrere Personen gleichzeitig möglich, etwa für Ehepartner oder die Bewohner*innen einer Alten-WG
  • or allem bei der telefonischen Buchung unter 116117 bestehen derzeit sehr lange Wartezeiten, deshalb empfehlen wird, nach Möglichkeit die Termine Online zu buchen.




Zum vereinbarten Termin finden sich die Impfwilligen in dem jeweils regional zuständigen Impfzentrum ein


  • Die Fahrt zum Impfzentrum muss privat organisiert werden.
  • Die Impfung selbst ist kostenlos.
  • Die Pflegeheime werden von mobilen Impfteams (MIT) angefahren. Diese MIT fahren nur stationäre Einrichtungen an.
  • Das bedeutet, dass Pflegebedürftige, die ambulant gepflegt werden, nur geimpft werden können, wenn sie in ein Impfzentrum kommen (können).
  • Zum Impftermin müssen unbedingt ein Personalausweis und der Impfpass mitgebracht werden!! Das spart in den Impfzentren erhebliche Zeit.



Alle weiteren wichtigen Fragen und Antworten zur Impfung und den Impfzentren in Baden-Württemberg finden Sie


auf der Internetseite des Sozialministeriums Baden-Württemberg:
https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/ gesundheit-pflege/ gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/impfen/
oder

beim Onlineportal Patientenservice 116117:
https://www.116117.de/de/corona-impfung.php

Die Coronavirus-Schutzverordnung des Bundes können Sie einsehen unter
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen.html

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Patientinnen und Patienten,

ungewöhnliche Zeiten erfordern weiterhin ungewöhnliche Wege!

Es wird länger dauern als von vielen erwartet, bis sich die Impfabläufe eingespielt haben und vor allem auch genügend Impfstoffe zur Verfügung stehen, um damit alle/möglichst viele Menschen impfen zu können und so die weitere Ausbreitung des Corona-Virus wirksam eindämmen.

Deshalb gelten in unserer Praxis weiterhin erhöhte Vorsichtsmaßnahmen, Hygiene- und Abstandsgebote und die Maskenpflicht!

Bleiben Sie wachsam, vorsichtig und vor allem gesund!

Ihr Team der Praxis Ärzte am Bärenplatz

Praxis Hornberg

Hauptstraße 85
Am Bärenplatz
78132 Hornberg

Telefon: 0 78 33 / 96 59 80
Fax: 0 78 33 / 9 65 98 28
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